Der nächste Schulausflug ist sicher!

Für Freunde aus der Umgebung
12. Mai 2022
 

Der nächste Schulausflug ist sicher!


17.05.2022

Naturmonument Bruchhauser Steine überrascht dieses Jahr mit vielen Neuerungen

Olsberg-Bruchhausen. Auf Einladung von Schulamtsleiterin Martina Nolte und Stiftungspräsident Hubertus Freiherr von Fürstenberg, machten sie sich Lehrerinnen und Lehrer aus dem gesamten Hochsauerlandkreis ein Bild vom aufwendig neu gestalteten Stiftungsgebiet mit zahlreichen Tafeln, Hinweisschildern und interaktiven Stationen für Jung und Alt.

Wall-Rekonstruktion in Originalgröße

Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von der neu errichten Nachbildung eines Abschnitts der Wallanlage in Originalgröße. Die eisenzeitliche Bevölkerung hatte auf dem Istenberg bei Bruchhausen eine gigantische Befestigungsanlage in mehreren Abschnitten über hunderte von Metern erreichtet und mit tiefen Gräben versehen. „Was hier durch diese Anlage geschützt werden sollte, muss für unsere Vorfahren von ganz herausragender Wichtigkeit gewesen,“ erklärt Hubertus Freiherr von Fürstenberg. Schülerinnen und Schüler erfahren bei den geführten Schulausflügen die heute bekannten Hintergründe dieser gigantischen Bauwerke. Durch den Vergleich der eigenen Körpergröße im Verhältnis zur mächtigen Wall-Rekonstruktion wird das Ausmaß der ehemaligen Anlage für Klein und Groß erlebbar gemacht.


Der Wanderfalke gibt sich die Ehre

Die Falkenwacht ist ein über eine Treppe erreichbarer solider Unterstand direkt gegenüber des Bornsteins, des mit 92 m Höhe wuchtigsten der vier Fels-Giganten ist. Hier brütet zurzeit der Wanderfalke, der als schnellstes Lebewesen der Welt gilt. Normalerweise muss man schon etwas Geduld und Glück mitbringen, um den Hausherrn des Felsens beobachten zu können. Um so größer war die Überraschung, als der Wanderfalke sich sofort beim Eintreffen laut rufend die Ehre gab und ein paar imposante Runden vor den begeisterten Augen der Besucher-Gruppe drehte.

Kletterpartie auf den Feldstein

Die eigentliche Attraktion für Kinder und Jugendliche ist immer noch der Aufstieg auf den Feldstein, den höchst gelegenen der Bruchhauser Steine. Auch die Lehrerinnen und Lehrer des Hochsauerlandkreises ließen sich den Aufstieg nicht nehmen und genossen nach der kleinen Kletterpartie die atemberaubende Aussicht über das ganze Sauerland, die an guten Tagen bis zum Teutoburger Wald reicht.

Die Bruchhauser Steine sind außerschulischer Lernort

„Ich bin sicher, dass die ein oder andere Klasse die Bruchhauser Steine im Rahmen eines Klassenausflugs ansteuern wird“, freute sich Martina Nolte über die rege Teilnahme an dieser Exkursion. Ziel meiner Einladung ist es, die Heimatregion Wert zu schätzen und die regionale Identität zu stärken“, so die Schulamtsleiterin.

Bildunterschrift: Lehrerinnen und Lehrer des Hochsauerlandkreises machten sich auf Einladung von Schulamtsleiterin Martina Nolte (6.v.r.) und Stiftungspräsident Hubertus Freiherr von Fürstenberg (r.) ein Bild von den Bruchhauser Steinen als außerschulischem Lernort
 

Die Bruchhauser Steine sind außerschulischer Lernort

Naturmonument Bruchhauser Steine überrascht dieses Jahr mit vielen Neuerungen